Diagnostische
Maßnahmen

Unsere individuellen
Gesundheitsleistungen (IGeL)

Leistungen der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV)

Ambulante und stationäre Operationen

Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV), Berufsgenossenschaften (BG)

Handwerkstatt - das Institut

Sportorthopädische Untersuchungen

Die Sportorthopädie beschäftigt sich mit allen Schäden des Stütz- und Bewegungsapparates, die sportartspezifisch sind. Natürlich kümmern wir uns auch darum, dass solche Schäden gar nicht erst entstehen. Hierzu gehört auch die Beurteilung Ihrer sportlichen Fähigkeiten, unabhängig ob Sie Leistungs- oder Freizeitsport betreiben. Denn nur, wenn die sportlichen Anforderungen mit Ihren körperlichen Voraussetzungen übereinstimmen, tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes. Besonders Kinder und Jugendliche müssen bei der Wahl ihrer Sportart beraten werden, um Fehlbelastungen und Leistungs-Spätschäden vorzubeugen.

Akupunktur

Der Begriff „Akupunktur“ ist ein Oberbegriff aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Die „klassische chinesische“ Akupunktur geht davon aus, dass im Körper Energie in Meridianen fließt, wobei es bei Störungen im Energiefluss zu Krankheiten kommt. Gezieltes Anstechen bestimmter Punkte dieser Bahnen durch Nadeln lässt die Energie wieder frei fließen und Krankheiten verschwinden.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur für zwei Anwendungsbereiche:

  • chronische Schmerzen der Kniegelenke bei Arthrose (Gelenkverschleiß)

  • chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule

Beide Beschwerdearten müssen mindestens 6 Monate bestehen und in dieser Zeit ärztlich dokumentiert sein. Bei allen anderen Fällen und Akupunkturarten müssen die Therapien von den Patienten privat gezahlt werden.

Mikrosystemakupunktur

Von anderen Grundvoraussetzungen als die traditionelle chinesische Akupunktur geht die Mikrosystemakupunktur aus. Es wurden bestimmte Areale entdeckt, auf denen der Körper im „Kleinen“ abgebildet ist. Die Nadelung von speziellen Punkten auf diesen sogenannten Mikrosystemen hat Einfluss auf andere Körperregionen. In den letzten Jahren sind mehrere solcher Mikrosysteme bekannt geworden. Sie existieren z. B. am Ohr, auf der Schädeldecke, an der Hand und am Unterschenkel.

Der Vorteil der Mikrosystemakupunktur besteht besonders in ihrer schnellen, teilweise sofortigen Wirkung, wodurch der Therapieerfolg kurzfristig kontrolliert werden kann. Das theoretische Konzept der Mikrosysteme liegt darin, dass von vielen Stellen des Organismus aus über das Rückenmark und über das Gehirn Verschaltungen zu anderen Körperarealen bestehen, die durch Reizung bestimmter Punkte positiv beeinflusst werden.

Zu den bekanntesten Verfahren der Mikrosystemakupunktur zählen die französische Ohrakupunktur und die koreanische Handakupunktur, die wir beide mit meist gutem Erfolg in unserer Praxis anwenden.

Akutaping

Das Akutaping ist eine Weiterentwicklung des Kinesiotapings, das von dem japanischen Arzt und Chirotherapeuten Kenzo Kaze in den 70er Jahren entwickelt wurde.

Im Unterschied zu den bislang verwendeten nicht flexiblen Tapes, die überwiegend der Stabilisierung von Gelenken dienen, lässt das dehnbare Akutape physiologische Bewegungsabläufe zu. Es werden hierbei therapeutische Reize über die Haut einerseits auf Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke und andererseits auf Akupunkturpunkte übertragen.

Die Therapie mit speziellen Klebemustern für unterschiedliche Krankheitsbilder wird nicht nur bei Sportverletzungen oder Muskelproblemen angewandt, sondern auch unterstützend bei Gelenkfehlstellungen, Haltungsproblemen und Störungen der Lymphzirkulation.

Neuraltherapie

Unter Neuraltherapie versteht man die Behandlung von Erkrankungen durch die Injektion von Lokalanästhetika in sogenannte Störfelder. Lokalanästhetika sind Substanzen, die zur örtlichen Betäubung angewandt werden und die den meisten Menschen von Behandlungen beim Zahnarzt bekannt sind. Die Anwendung bei der Neuraltherapie geht allerdings über die betäubende Wirkung hinaus, sie verändern die elektrischen Vorgänge in den Störfeldern. Dies sind veränderte Teile des Körpers, die auf andere Körperteile krankheitsauslösend wirken.

Einer neuraltherapeutischen Behandlung geht in der Regel eine sogenannte Störfelddiagnostik voraus, um den krankheitsauslösenden Herd zu identifizieren und nicht mehr oder weniger wahllos viele Körperstellen anzuspritzen.

Sklerosierungs- / Proliferationstherapie

Die Proliferationstherapie (auch Prolo- oder Sklerosierungstherapie genannt) ist ein Verfahren zur Stabilisierung von Gelenken. Dazu spritzen wir spezielle Lösungen - meistens hochprozentige Glucoselösungen und / oder Kochsalzlösungen in Kombination mit einem Betäubungsmittel - in gelockerte Gelenkbänder. Der gesetzte Reiz ruft eine Reaktion des Gewebes hervor und stimuliert in der Folge eine vermehrte Bildung von stabilisierenden Kollagenfasern.

Diese Therapie wird eingesetzt, wenn Verfahren wie Bandagen, Orthesen oder auch operative Behandlungen nicht durchführbar sind. Die häufigsten Anwendungen sind Schmerzsyndrome der Wirbelsäule und der Extremitätengelenke.

Osteopathie

„Das wichtigste Werkzeug des Osteopathen sind seine Hände. Die menschliche Hand ist eines der am höchsten entwickelten Organe aller Lebewesen auf unserem Planeten.

Der Osteopath erspürt Blockaden im Körper, löst diese auf und bringt Körpergewebe ins Gleichgewicht. Sanftes Berühren lässt die Körperflüssigkeiten wieder natürlich strömen. Mit viel Gefühl und dem Wissen über die Anatomie des Körpers werden Schmerzen und Beschwerden gelindert und die Selbstheilung des Körpers aktiviert.“

(Thomas Klein, D. O.: Osteopathie – Surfen im Körper)

Kinderosteopathie

„Man versteht die Kinder nicht, ist man nicht selbst kindischen Herzens man weiß sie nicht zu behandeln, wenn man sie nicht liebt und man liebt sie nicht, wenn man selbst nicht liebenswürdig ist.“

(Ludwig Börne)

Während des Schwangerschafts- und Geburtsverlaufs ist der verletzliche kindliche Körper oft großen Kräften ausgesetzt, die ihre Spuren hinterlassen. So sind Schiefhals, asymmetrische Entwicklungsstörungen, Überstreckungstendenzen im Nacken- / Wirbelsäulenbereich sowie Schlafstörungen häufig gefundene Symptome, die Neugeborene belasten können. Asymmetrien und dadurch bedingte Kompressionen von Nerven zeigen sich z. B. auch bei Schrei- und Spuckkindern. Die Osteopathie hilft durch sanfte Behandlung die Symmetrie wiederherzustellen und körperliche Spannungen auszugleichen.

Kinderorthopathie

„orthos“ (griechisch) bedeutet übersetzt gerade, aufrecht, richtig. „pathos“ (griechisch) bedeutet übersetzt Leiden aber auch Leidenschaft. Orthopathie – die Leidenschaft für das Gerade, Aufrechte.

Die Kinderorthopathie beinhaltet ein Vorsorge- und Therapieprogramm im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter aus den Bereichen Orthopädie und Osteopathie. Vorsorgen heißt dabei, gesund erscheinende Kinder auf Sensomotorik, Haltung und spezifisch auf Erkrankungen hin zu untersuchen. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn auch eine frühe Behandlung gewährleistet werden kann, die besser ist als eine Therapie zu einem späteren Zeitpunkt.

Abgestimmt auf die Entwicklungsphase findet bei diesem selbstentwickelten Konzept die jeweilige O-Untersuchung mit der entsprechenden Behandlungsoption statt.

Babys und Kinder zu behandeln, setzt voraus, sie ganzheitlich in ihrer momentanen Situation zu verstehen: auf ihrer körperlichen, energetischen, emotionalen und psychisch-seelischen Ebene. Bei der Behandlung werden manualmedizinische Handgriffe mit osteopathischer Regulation sowie Kinderakupunktur abgestimmt kombiniert.

O-Untersuchung

Unsere präventiven O-Untersuchungen – orthopädische, osteopathische Früherkennung – entsprechen unserem Praxiskonzept „Vorbeugen – Vorsorgen – Behandeln“. Die Untersuchungen sind auf die jeweilige Entwicklungsphase Ihres Kindes abgestimmt und berücksichtigen alterstypische Veränderungen aus den Bereichen Lage, Gestalt, Motorik, Lernen, Verhalten, Haltung, Wachstum und Statik. Die O-Untersuchungen mit spezifischen Behandlungsoptionen werden in einem Untersuchungsheft dokumentiert. Altersabhängige Fragebogenanteile, Untersuchungen im Rahmen der Vorsorge und vorbeugende Maßnahmen begleiten so die Entwicklung Ihres Kindes. Wir kombinieren bei der Behandlung schulmedizinische und alternative Methoden.

Haltungsschulung / Posturologie

Die Haltungsschule von Bricot geht davon aus, dass der menschliche Körper vom Gehirn gesteuert wird. Hierfür benötigt unser Gehirn Informationen von einem peripheren System, nämlich von unseren Sinnesorganen. Insbesondere die Augen, die Füße, der Zahn-Kieferapparat, die Haut, die Muskeln, die Gelenke und das Innenohr sind dafür zuständig, dass wir unsere Bewegungen stabil ausführen können. Die wichtigsten Informationen liefern uns dabei unsere Augen und Füße, denn sie geben uns permanent zu verstehen, wo oben und wo unten ist.

Wenn ein Mensch eine falsche Wahrnehmung der eigenen Position im Raum hat, passen sich die Muskeln dieser falschen Wahrnehmung automatisch an. Haltungsstörungen sind dann die Folgen. Erst nach Jahren machen sich solche Fehlstellungen durch das Auftreten von Schmerzen bemerkbar.

Die Ursache ist oft eine Bewegungsstörung der Augenmuskeln, ein Stellungsfehler der Sehachsen und / oder der Füße. Wenn das Gehirn also unangemessene Informationen erhält, positioniert es den Kopf bzw. den Körper so, dass sich das gesamte Haltungssystem an das wahrgenommene Ungleichgewicht anpasst. Die posturologische Behandlung korrigiert die Ursache an den Augen und / oder Füßen. Sie bewirkt reflexartig eine Normalisierung des Gleichgewichts der Muskelketten, baut übermäßige Muskelspannungen ab und stabilisiert den Schwerpunkt des Körpers.

Muskelfunktions- und Thermodiagnostik (1)

 

Auffällige Temperaturunterschiede an der Wirbelsäule zeigen, wo Nerven unterschiedlich aktiv sind. Der Zustand Ihres autonomen Nervensystems, das Drüsen, Organe und Gefäße versorgt, kann durch diese Darstellung kontrolliert werden. Am Thermoscanner können Sie auch visuell mitverfolgen, wie sich Ihre Bewegungseinschränkung und die Arbeit Ihrer sämtlichen Drüsen und Organe im Verlauf der Behandlung verbessern. Etwa alle drei Monate sollten Sie zur Kontrolluntersuchung in unsere Praxis kommen.

Indikatoren für eine notwendige Chirotherapie oder Osteopathie sind unter anderem:

  • Kopfschmerz und Migräne
  • Verspannungen
  • Schlafstörungen und Müdigkeit
  • Erschöpfungszustände und Stresssymptome
  • Schmerzen am Bewegungsapparat (Nacken-, Rücken-, Arm- und Bein- sowie Gelenkschmerzen)
  • Schleudertrauma nach Unfällen.
Muskelfunktions- und Thermodiagnostik (2)

 

  • Auffällige Temperaturunterschiede an der Wirbelsäule zeigen, wo Nerven unterschiedlich aktiv sind. Der Zustand Ihres autonomen Nervensystems, das Drüsen, Organe und Gefäße versorgt, kann durch diese Darstellung kontrolliert werden. Am Thermoscanner können Sie auch visuell mitverfolgen, wie sich Ihre Bewegungseinschränkung und die Arbeit Ihrer sämtlichen Drüsen und Organe im Verlauf der Behandlung verbessern. Etwa alle drei Monate sollten Sie zur Kontrolluntersuchung in unsere Praxis kommen.

    Indikatoren für eine notwendige Chirotherapie oder Osteopathie sind unter anderem:

    • Kopfschmerz und Migräne
    • Verspannungen
    • Schlafstörungen und Müdigkeit
    • Erschöpfungszustände und Stresssymptome
    • Schmerzen am Bewegungsapparat (Nacken-, Rücken-, Arm- und Bein- sowie Gelenkschmerzen)
    • Schleudertrauma nach Unfällen.

    Unfällen.

Knorpelschutztherapie

Bei der Arthrose handelt es sich um eine Verschleißerkrankung des Gelenkknorpels mit zeitweiligen Entzündungsphasen. Unbehandelt werden sämtliche Gelenkstrukturen wie Knochen, Knorpel, Gelenkkapsel mit ihrer Gelenkinnenhaut sowie die gelenknahe Muskulatur früher oder später in einen komplexen Umbauprozess einbezogen. Wenn dieses dramatische Geschehen nicht durch entsprechende gezielte therapeutische Maßnahmen aufgehalten wird, kann es zum vollständigen Verlust der Gelenkknorpelschicht mit Aufbrauchen des Gelenkspaltes und zur Gelenkversteifung mit massiven Beschwerden und Beweglichkeitseinbußen kommen.

Hyaluronsäure unterstützt die körpereigene gesunde Gelenkflüssigkeit in ihrer Stoßdämpfer- und Schmierfunktion. So wird die ständige Reibung im Gelenk vermindert und die schmerzfreie Belastbarkeit des Gelenkes nimmt wieder zu. Üblicherweise werden mehrere Injektionen jeweils in wöchentlichem Abstand vorgenommen. Bei Bedarf kann die Injektionsserie nach Monaten bis Jahren wiederholt werden.

Stoßwellenbehandlung (1)

 

Bei dieser orthopädischen Schmerzbehandlung werden Schallwellen über eine akustische Linse gebündelt und als Stoßwelle auf die Schmerzstelle des Patienten gerichtet. Die Impulse aktivieren die Selbstheilung der Zellen durch Freisetzung durchblutungsfördernder Stoffe, verbessern somit den Zellstoffwechsel und deaktivieren die Schmerzfasern. Bei der “Kalkschulter” z. B. werden die Kalkdepots nicht zertrümmert, sondern durch die freigesetzten Heilungsfaktoren aufgelöst.

Bei der Behandlung der schmerzhaften Kalkschulter, dem Tennisellenbogen und dem Fersensporn weisen zahlreiche Studien die Effektivität dieser innovativen Technik nach. Sie ist deshalb einer Operation vorzuziehen. Die Stoßwellenbehandlung ist praktisch frei von Risiken.

In der Regel sind drei bis fünf ambulante Behandlungen erforderlich, wobei eine Behandlung nur wenige Minuten dauert. Der Abstand zwischen den Behandlungen beträgt eine Woche.

Stoßwellenbehandlung (2)

 

Bei folgenden Erkrankungen wird die Stoßwellenbehandlung empfohlen:

  • Fersensporn
  • Verkalkung der Schulter (Tendinosis calcarea)
  • Sehnenreizungen der Schulter
  • Tennisellenbogen
  • Golferellenbogen
  • Trochanterschmerzen der Hüfte
  • Kniescheibensehnenreizungen
  • Achillessehnenreizungen
  • Knochenbruchheilungsstörungen
  • chronische Muskelverspannungen
  • schmerzhafte Muskel-Triggerpunkte
  • spastische Muskeltonuserhöhungen
Magnetfeldtherapie (1)

 

Pulsierende Magnetfelder sind unsichtbare Energiefelder, die unseren Körper vollständig bis in die einzelnen Zellen durchfluten und dort den Zellstoffwechsel anregen. Durch die gezielte Stimulation werden die Durchblutung sowie viele Funktionen verbessert, die durch Abnutzung sowie Mangel an Sauerstoff und anderen Nährstoffen im Zellgewebe entstehen. So wird durch die Pulsierende Magnetfeldtherapie (PMT) das Immunsystem gestärkt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Die Aktivierung und Förderung der Heilungsprozesse führt zu einer Verbesserung der Funktionsfähigkeit und zur Schmerzreduktion.

Magnetfeldtherapie (2)

 

Folgende Erkrankungen stellen eine PMT-Indikation dar:

  • Gelenkschmerzen durch degenerative und entzündliche Gelenkerkrankungen
  • degenerative Meniskusbeschwerden
  • Kniescheibenveränderungen
  • Wirbelsäulenbeschwerden durch Arthrose der Wirbelgelenke und Abnutzungserscheinungen der Bandscheiben
  • Muskelverspannungen
  • schmerzhafte Sehnenansätze und Überlastungssyndrome (z. B. Achillessehne, Tennis- und Golferellenbogen)
  • Sportverletzungen
  • Schleimbeutelreizung
  • verzögerte Wund- und Knochenheilung
  • Osteoporose
  • Durchblutungsstörungen

Unfällen.

Magnetfeldtherapie (3)

 

In der Praxis wird als Behandlungsmöglichkeit für ihre Beschwerden gerne auch die Bio-Resonanz-Magnetfeldtherapie eingesetzt. Sie erfolgt als dynamisch pulsierende Resonanztherapie inklusive einer Lichttherapie. Bei lokalen Problemen wird über eine ergänzende Matte ein intensives Magnetfeld zusätzlich lokal erzeugt.

Die Behandlungsdauer beträgt ca. 20 Minuten. Im Unterschied zu herkömmlichen Magnetfeldgeräten kann hier die individuell günstigste Frequenz und Intensität für ihr Krankheitsbild eingestellt werden.

Hochtontherapie (1)

 

Die Hochtontherapie arbeitet mit bioelektrischen Tonsignalen, die im Frequenzbereich zwischen 4400 und 12300 Hertz liegen. Sie erzeugen Milieuveränderungen im Gewebe und führen zu einer Stoffwechselanregung und Schmerzhemmung, die über den Behandlungszeitraum hinaus andauert.

Die Hochtontherapie hemmt Schmerzimpulse bei chronischen und akuten Zuständen und hilft damit Schmerzmittel einzusparen. Als Alternative zu anderen Behandlungen ist die Hochtontherapie in der Lage, Schmerzen durch eine rasche Entsäuerung des Bindegewebes zu vermindern oder völlig zu beseitigen.

Neben schmerzhaften Veränderungen des Bewegungsapparates gehört auch der Tinnitus (Ohrrauschen) zu den Erkrankungen, die mit der Hochtontherapie erfolgreich behandelt werden können.

Hochtontherapie (2)

 

Bei folgenden Erkrankungen wird die Hochtontherapie empfohlen:

  • Kniearthrose
  • Hüftarthrose
  • LWS-, HWS-, BWS-Syndrom
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennisellenbogen
  • Schmerzen nach Verletzungen und Operationen
  • Kopfschmerzen
  • Tinnitus
  • Auch Patienten mit Krampfadern, Metallimplantaten und Endoprothesen dürfen behandelt werden.

Kältereiztherapie

Die Kältereiztherapie – oder Kryotherapie – wirkt sowohl bei akuten Verletzungen oder nach Operationen als auch bei langwierigen Beschwerden wie dem Tennisellbogen, Fersensporn oder bei Achillessehnenreizungen.

Bei der Kryotherapie wird flüssiges, -78°C kaltes Kohlendioxid mit Hochdruck und lasergesteuert auf die Haut aufgesprüht, welche innerhalb von 30 Sekunden auf 2 bis 4°C abkühlt. Die Blutgefäße weiten sich und die Lymphtätigkeit wird aktiviert, wodurch Entzündungsstoffe aus dem betroffenen Gebiet ausgeschwemmt werden.

Die Behandlung dauert lediglich ein bis zwei Minuten, sie fühlt sich trotz der extrem tiefen Temperaturen angenehm an, da eine trockene Kälte erzeugt wird. Unmittelbar lassen Schmerzen nach, gehen Schwellungen und Entzündungen zurück und wird die Muskulatur gelockert.

CO2-Quellgastherapie (1)

 

Bei der Behandlung mit CO2-Quellgas oder Kohlendioxid (identische Begriffe) werden etwa 10ml des medizinisch reinen Gases in das Unterhautgewebe gespritzt. Die örtliche CO2-Gas-Verabreichung ist eine risikoarme und physiologisch unbedenkliche Methode.

Der Patient verspürt während des Einspritzens ein leichtes Brennen, das aber sofort wieder verschwindet. Im Gewebe wird Kohlendioxid zu Sauerstoff umgewandelt. Dadurch werden das Bindegewebe und die Muskulatur aufgelockert und gut durchblutet. Durch die Steigerung der Durchblutung breitet sich anschließend ein wohltuendes Wärmegefühl im Behandlungsgebiet aus. Die gute Durchblutung führt zur Schmerzlinderung im Gewebe. Zur Therapie gehören 6-10 Injektionen, die 2-3mal wöchentlich durchgeführt werden.

CO2-Quellgastherapie (2)

 

Besonders gut wirkt die Quellgastherapie bei:

  • chronischen Kopfschmerzen
  • Verspannungen im Nacken-Schulter-Bereich
  • Ellenbogengelenkschmerzen wie Tennisellenbogen und Golferellenbogen
  • funktionellen Rückenschmerzen
  • Reizzuständen der Achillessehne
  • Kniegelenkschmerzen
  • lokalen Durchblutungsstörungen

Skelettalterbestimmung

Das Skelettalter gilt als eines der objektivsten Kriterien der biologischen Reife. Die Kenntnis des Knochenalters ist daher für die Beurteilung des Entwicklungsstandes eines Kindes von entscheidender Bedeutung. Bei Fragen, die sich mit Wachstumsstörungen, hormonellen Problemen etc. beschäftigen, wird sowohl in Diagnostik als auch in Therapie die Skelettalterbestimmung regelmäßig vorgenommen. Darüber hinaus sind Wachstumsprognosen möglich. Für manche therapeutischen Eingriffe in der Orthopädie, sei es konservativ oder operativ, ist die Kenntnis des noch zu erwartenden Längenwachstums unerlässlich. Für kieferkorrigierende Eingriffe in der Kieferorthopädie ist der Beginn des puberalen Wachstumsspurts entscheidend.

Das Skelettalter wird am Röntgenbild der Hand bestimmt. Der Arzt kann den Reifungsstand der Wachstumsfugen des Kindes beurteilen. Für jedes Alter gibt es einen Durchschnittswert – der Arzt kann den individuellen Wert des untersuchten Kindes damit vergleichen. Jedem Wachstumsstadium ist ein bestimmter Punktwert zugeordnet. Die Summe aller Punkte ergibt das Knochenalter des Kindes. Per Computer wird daraus die zu erwartende Körperendgröße errechnet.

Galileo™ Vibrationstraining (1)

 

Der Patient steht auf einer Trainings-Plattform, die nach einem patentierten Verfahren seitenalternierende, wippende Auf- und Abbewegungen durchführt. Damit werden natürliche Körperbewegungen nachgeahmt, was Galileo als 100%ig physiologische Trainingsmethode auszeichnet. Im Gegensatz dazu wird bei zahlreichen anderen Vibrationsplattformen eine reine Auf- und Abbewegung durchgeführt, die schädigende Stauchungen der Wirbelsäule und des übrigen Bewegungsapparates verursacht.

Während des Galileo-Trainings werden prinzipiell alle Muskeln der Beine bis hinauf in den Rumpf, Bauch und Rücken stimuliert. Trainingsschwerpunkte auf einzelne Muskelgruppen werden durch Veränderung der Körperhaltung und Verlagerung des Körperschwerpunkts erzielt.

Gezieltes Muskeltraining auf dem Galileo wird erfolgreich bei der Osteoporose-Behandlung für das Training älterer, fragiler und sturzgefährdeter Patienten eingesetzt. Rückenschmerzen werden durch Entspannung, Dehnung und Steigerung der Koordination gelindert. Bei Kindern mit Motorik- oder Wahrnehmungsstörungen führt Galileo-Training in Kombination mit Manualtherapie zu einer Verbesserung der Symptomatik über Haltungskontrolle und Funktionsgewinn.

Galileo™ Vibrationstraining (2)

 

Anwendungsgebiete für das Galileo™ Vibrationstraining sind:

  • allgemeine Schwäche und Trainingsmangel
  • muskuläre Insuffizienzen der Fußgewölbemuskulatur, der Beine und des Rückens
  • Verspannungen in der Rückenmuskulatur
  • unspezifische Rückenschmerzen
  • Kraft- / Leistungsverlust bei Immobilisation
  • Balancestörungen
  • Sturzsyndrom und altersassoziierte multifunktionelle Gehstörungen
  • Beckenbodentraining / Rückbildungsgymnastik
  • Training zur Muskelleistungssteigerung
  • Training zur Verbesserung der muskulären Koordination
  • Durchblutungsstörungen der Beine und Füße

Manuelle Medizin / Chirotherapie

Einzig und allein speziell ausgebildete Ärzte dürfen in Deutschland die Chirotherapie ausführen. Laien behaupten manchmal, dass "zu viel Einrenken die Gelenke locker mache". Sachgerecht ausgeführt werden krankhafte Überbeweglichkeiten der behandelten Skelettabschnitte nicht hervorgerufen.

Oft sitzt die Schmerzursache woanders als der Schmerz selbst. So können Fehlfunktionen der Halswirbelsäule Kreuzschmerzen hervorrufen und umgekehrt Fehlhaltungen auch zu Kopfschmerzen führen. Wiederkehrende Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich haben ihre Ursache oft in Fehlfunktionen der Kau- und Kieferregion.

Grundsätzlich ist das gesamte Skelett, auch das von Kindern, chirotherapeutisch behandelbar. Während Sie Ihre Muskeln entspannen, kann Sie der Arzt durch einen gezielten Handgriff von Ihren Schmerzen befreien. Nicht nur an der Wirbelsäule lassen sich so gestörte Bewegungsabschnitte wieder mobilisieren. Auch an Gelenken bietet die manuelle Medizin häufig eine schnelle Beschwerdelinderung

Diagnostisch-therapeutische
Lokalanästhesie

Unter therapeutischer Lokalanästhesie wird das Injizieren von örtlichen Betäubungsmitteln im Rahmen einer Schmerztherapie verstanden.

Während die Lokalanästhetika bei der Neuraltherapie in Störfelder injiziert werden, die dem Schmerzbereich oft fern liegen, wird bei der therapeutischen Lokalanästhesie das örtliche Betäubungsmittel direkt im Schmerzbereich oder im zuständigen Wirbelsäulensegment injiziert.

Der Erfolg der therapeutischen Lokalanästhesie beruht auf dem Prinzip, dass durch die Injektion des örtlichen Betäubungsmittels der Schmerz komplett ausgeschaltet wird. Dadurch lösen sich dann auch die reflektorischen Verspannungen. Nachdem die Wirksamkeit des Lokalanästhetikums abgeklungen ist, kann der Schmerz gelegentlich wieder auftauchen, er ist jedoch in der Regel deutlich vermindert. Bei ausgeprägten Schmerzzuständen, wie beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall, sind häufig mehrere Sitzungen der therapeutischen Lokalanästhesie notwendig.

Physikalische Nachbehandlungsmaßnahmen

Falls im Anschluss an Ihre Therapie im Sprechzimmer noch weitere Behandlungsmaßnahmen für erforderlich gehalten werden, werden diese in der Regel im Kellergeschoss des Ärztehauses (Nachbehandlung) durchgeführt. Ein Rezept dafür erhalten Sie nicht. Die Informationen über die Behandlungsarten werden via Computeranlage übermittelt. Termine für Ihre Anwendungen können Sie persönlich in der Abteilung oder telefonisch vereinbaren.

Nach Abschluss der verordneten physikalischen Nachbehandlung sollte, falls Sie noch Beschwerden haben, eine erneute Vorstellung bei uns in der Sprechstunde erfolgen.

Leistungen der physikalischen Nachbehandlung:

  • Wärmetherapie

  • Kältetherapie

  • Reizstromtherapie

  • Iontophorese

  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)

  • Extensionsmassage

  • Ultraschalltherapie

Telefonisch können Sie Termine in der Abteilung für Nachbehandlung sowohl für Akupunktur als auch für physikalische Anwendungen vereinbaren: Telefon 06359 85510

Orthopädietechnische Versorgung

Unsere Praxis kooperiert mit erfahrenen Orthopädietechnikern. Wenn Sie möchten, kann die Versorgung mit Einlagen und den üblichen anderen orthopädietechnischen Hilfsmitteln auch direkt über uns erfolgen.

Großen Wert legen wir vor allem auf die Versorgung mit sensomotorischen Einlagen: Über die Stimulation bestimmter Fußzonen wird das menschliche Muskelsystem aktiviert, was insbesondere bei Kindern die gesamte Körperhaltung erheblich verbessern kann. Auch bei spastischen oder schlaffen Lähmungen bedeutet diese Versorgung oft einen enormen Funktionszugewinn.

Ambulante Operationen

Unsere ambulanten Operationen werden in einem speziellen Eingriffsraum unserer orthopädischen Praxis durchgeführt. Betreut werden Sie vor, während und nach der Operation von einem eingespielten Team aus Narkoseärzten, Schwestern, dem jeweiligen Operateur und Arzthelferinnen. Nach einem Aufenthalt von ca. 3-4 Stunden nach der Operation dürfen unsere Patienten die Praxis wieder  mit einer Begleitperson verlassen. Die Nachbehandlung erfolgt am darauffolgenden Tag und darüber hinaus durch uns.

OP-Schwerpunkte:

  • Karpaltunnelsyndrom

  • Engpasssyndrome des Ellennerven

  • Sehnenscheidenentzündungen

  • Überbein (Ganglion)

  • schnellender Finger / Daumen

  • Dupuytren’sche Kontraktur der Hohlhand

  • Tennis- und Golfellenbogen

  • gutartige Weichteiltumoren

Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle

Aufgrund unserer fachlichen, räumlichen und apparativen Voraussetzungen sind wir durch den Landesverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften in Mainz an der "besonderen Heilbehandlung als D-Arzt" beteiligt. Deshalb dürfen wir Unfallverletzungen zu Lasten der gesetzlichen Unfallversicherung behandeln. Ausnahmen bilden Schädelverletzungen, hochgradige Verbrennungen und schwerwiegende Skelett-, Gelenk- oder Weichteilverletzungen, die wir an eine berufsgenossenschaftliche Klinik oder eine autorisierte Unfallklinik weiterleiten müssen.

Institutsleistungen

Wichtige Bestandteile unserer Therapie sind die manuelle Medizin, Osteopathie und Akupunktur. Zusammen stellen sie ein speziell erlerntes Handwerk dar. Aus dieser Tatsache heraus haben wir ein entsprechendes Institut gegründet: die Handwerkstatt.

Sie ermöglicht Ihnen Therapie unterstützende ausgewählte Medizinprodukte direkt zu beziehen. Außerdem organisieren wir für Sie Schulungen und Vorträge, um die individuellen Beratungen umfassend zu ergänzen.

Aus folgenden Bereichen können Sie Produkte über die Handwerkstatt beziehen:

  • Orthopädietechnik

  • Manualmedizin und Osteopathie

  • Orthomolekulare Medizin*

* Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung der Gesundheit durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind. Dies heißt nichts Anderes, als dass dem Körper täglich ausreichend Mikronährstoffe wie z. B. Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe zugeführt werden müssen, um ihn leistungs- und widerstandsfähig zu erhalten sowie vor Erkrankungen zu schützen.
(Quelle: Orthomed)