Stoßwellenbehandlung (1)

Bei dieser orthopädischen Schmerzbehandlung werden Schallwellen über eine akustische Linse gebündelt und als Stoßwelle auf die Schmerzstelle des Patienten gerichtet. Die Impulse aktivieren die Selbstheilung der Zellen durch Freisetzung durchblutungsfördernder Stoffe, verbessern somit den Zellstoffwechsel und deaktivieren die Schmerzfasern. Bei der "Kalkschulter" z. B. werden die Kalkdepots nicht zertrümmert, sondern durch die freigesetzten Heilungsfaktoren aufgelöst.

Bei der Behandlung der schmerzhaften Kalkschulter, dem Tennisellenbogen und dem Fersensporn weisen zahlreiche Studien die Effektivität dieser innovativen Technik nach. Sie ist deshalb einer Operation vorzuziehen. Die Stoßwellenbehandlung ist praktisch frei von Risiken.

In der Regel sind drei bis fünf ambulante Behandlungen erforderlich, wobei eine Behandlung nur wenige Minuten dauert. Der Abstand zwischen den Behandlungen beträgt eine Woche.

Stoßwellenbehandlung