Bei der Behandlung mit CO2-Quellgas oder Kohlendioxid (identische Begriffe) werden etwa 10ml des medizinisch reinen Gases in das Unterhautgewebe gespritzt. Die örtliche CO2-Gas-Verabreichung ist eine risikoarme und physiologisch unbedenkliche Methode.
Der Patient verspürt während des Einspritzens ein leichtes Brennen, das aber sofort wieder verschwindet. Im Gewebe wird Kohlendioxid zu Sauerstoff umgewandelt. Dadurch werden das Bindegewebe und die Muskulatur aufgelockert und gut durchblutet. Durch die Steigerung der Durchblutung breitet sich anschließend ein wohltuendes Wärmegefühl im Behandlungsgebiet aus. Die gute Durchblutung führt zur Schmerzlinderung im Gewebe. Zur Therapie gehören 6-10 Injektionen, die 2-3mal wöchentlich durchgeführt werden.